FAQ

EA eDIPTFT43 Serial TFT

How to work with the Small Protocol

Question:
We are going to use EA’s eDIP240-7 in our products. We have connected the module using the SPI interface clocked at 75 kHz.
The messages are exchanged by means of the small protocol. We have the following questions:

1. After sending the command (with DC1 header) we send additional 0xff byte to get the ACK/NACK. In spite of conforming to the 6µs time of clock inactivity, EA eDIP sometimes sends a byte of unknown value (it’s not an ACK and not a NACK).
In UART mode the eDIP sends the ACK/NACK when it’s ready to send it, but in SPI mode eDIP is a slave, and the master dictates the moment for sending the acknowledgement. What value is output when this is done too early?
Answer:
This is not specified.

Question:
2. We suspect there’s some time needed to allow eDIP calculate the checksum of a received message and prepare the ACK/NACK byte. How long must it be?
Furthermore, this time seems to be dependent on the current eDIP CPU load, i.e. processing of previously received messages.
Answer: 
The calculation takes max.  6µs after receiving the last byte (bcc).
It does not depend on the current CPU load because the receive interrupt has the highest priority.

Question:
3. Can the -SS be asserted throughout the message transfer or must it return high between subsequent bytes (as is shown in the datasheet)?
Answer: 
No, it’s not necessary but we recommend it.

Question:
4. Please clarify the meaning of timeout when receiving a command. Is it the time for receiving a complete message, and if it’s not received within this limit it’s dropped?
Answer: 
Yes.

Question:
5. How can we upgrade the firmware in the eDIP?
Answer: 
It is not possible to upgrade the firmware.

How to work with the Small Protocol

Makros updaten ohne PC / KitEditor?

Frage:
Wir haben das o-g. Display in ein Produkt  eingesetzt. Falls spätere Makro Updates es erfordern, auch den Flash des Displays zu aktualisieren, wäre es von enormem Vorteil, dieses über die verwendete I2C (RS-232, I²C) Schnittstelle zu erledigen.
Besteht hierzu die Möglichkeit? Wenn ja, können Sie mir das entsprechende Protokoll zukommen lassen?

Antwort:
Sie können die vom eDIP-Kompiler erstellte Makrodatei *.df 
auch unter einem beliebigen System zum EA eDIPTFT übertragen.

Dazu übertragen Sie den Inhalt der *.df Datei 1:1 (mit Smallprotokoll in 128 Byte Paketen) zum eDIP320.
 In dieser Datei sind alle Programmierbefehle enthalten, 
weitere Komandos sind nicht notwendig.

Wenn mit einem PC gearbeitet werden soll, kann "copycom.exe" verwendet werden.

Aufruf (COM1) wenn das Smallprotokoll aktiviert ist:
copycom projektname.df -c1 -b115200 –p

copycom.exe liegt im Verzeichnis "ELECTRONIC ASSEMBLY LCD Tools
\Tools\"

KitEditor

Frage:
Ich bin jetzt mit der Entwicklung fertig und wir möchten nun in die Serie gehen. Zum Entwickeln ist der KITEditor / ELECTRONIC ASSEMBLY LCD Tools zwar sehr praktisch, aber in der Fertigung möchte ich mit einer Batchdatei (*.bat) oder einem Stand-Alone-Programmer arbeiten um die Makros ins Display zu laden. Haben Sie dazu ein Tool ?

Antwort:
Der eDIP-Kompiler (KitEditor) erstellt eine Makrodatei *.df. Diese liegt im Projektverzeichnis (wenn nicht anders angegeben). Diese Datei enthält alle Informationen einschliesslich der Programmierbefehle, sodass Sie diese mit jedem x-beliebigen System zum EA eDIPTFT übertragen können.

Dazu übertragen Sie den Inhalt der *.df Datei 1:1
(natürlich mit Smallprotokoll in 128 Byte Pakete verpackt) zum eTFT. Unabhängig von der verwendeten Schnittstelle. Zusätzliche Komandos sind nicht notwendig.

Wenn mit einem PC gearbeitet werden soll, kann dazu auch das Programm "copycom.exe" verwendet werden.

Aufruf (COM1) wenn das Smallprotokoll aktiviert ist:

copycom projektname.df -c1 -b115200 –p

copycom.exe liegt im Verzeichnis "ELECTRONIC ASSEMBLY LCD Tools\Tools\"    

Wie definiere ich Variablen ?

Frage:
Ich möchte mit dem TFT-Display eine Schaltuhr programmieren und diese im Programm integrieren, um verschiedene Vorgänge zu unterschiedlichen Zeiten ausführen zu können.
Wenn es möglich ist, könnten Sie mir dazu ein Programm-Listing senden.

Antwort:
Bitte beachten Sie, dass die EA KITs/ EA eDIPs nicht programmierbar sind d.h. sie können keine Daten verarbeiten. Es sind intelligente Display ohne Variablenfunktion, Schleifen oder Verzweigungen.

Die KITs/eDIPs sind Bedieneinheiten die von außen angesteuert werden (z.B. einem Mikrokontroller) und der ist auch für die Verarbeitung zuständig.
Im *kmc File sind nur Konstanten definierbar die während des 
Übersetzens vom Kitcompiler ausgewertet und fest abgelegt werden.
Das *.kmc File enthält demnach auch kein Programm sondern Makros.

Manchmal muss ich die Befehle doppelt senden. Warum ist das so?

Frage:
Ich habe ein kleines Problem mit Ihrem eDIPTFT43-A LCD Modul. Ich habe das Display seriell angeschlossen und kann auch mit dem Modul kommunizieren.
Ich habe allerdings das Problem, dass ich bei manchen Befehlen dieses 2 mal schicken muss bevor sie ausgeführt werden.
Z.B. wenn ich ein Makro wechseln will. Z.B. mit #MN,1.

Wenn ich diesen Befehl nur einmal schicke, dann ist es so als wenn das Display abgestürzt ist. Ich empfange allerdings auf der Seriellen Schnittstelle ein ACK 0x06. Das Display bleibt allerdings im vorherigen Makro stehen und alle Touchbereiche funktionieren nicht mehr.
Wenn ich allerdings den #MN,1 mit einem delay von 1ms noch einmal schicke, dann klappt alles so wie es sollte. 

Man muss immer schnell Befehle hintereinander schicken bevor sie ausgeführt werden.

Wäre super wenn Sie sich zu dem Problem äußern könnten!

Antwort:
Wenn Sie die Befehle im ASCII-Modus senden, benötigt auch der letzte Parameter ein Trennzeichen (z.B. das Komma); siehe Datenbaltt Seite 12.

Wenn Sie dann den Befehl nochmal senden, so fungiert das "neue" Zeichen '#' als Trennzeichen auf das das eDIP wartet.

Hinweis:
Das ACK bedeutet, dass das Paket richtig empfangen wurde; der Inhalt wird nicht analysiert.

Senden Sie
#MN1,
dann wird alles funktionieren.

Warum ist das so?
Damit das Display weiss, dass das Kommando mit #MN1 beendet ist,
benötigt es ein Trennzeichen; der Befehl könnte ja schliesslich auch #MN12 oder auch #MN123 lauten.

FLASH updaten ohne PC und Kit Compiler

Frage:
Ich setze in einem Gerät das Display EA eDIPTFT43 ein. Derzeit muss ich es vor dem Einbau mit dem Programmer programmieren. Will ich nachträglich etwas verändern, muss ich es ausbauen und neu programmieren.Das ist recht umständlich. Alle anderen Microcontrollersysteme in dem Gerät kann ich derzeit im eingebauten Zustand über entsprechende Bootloader programmieren, nur das Display nicht.

Gibt es eine Möglichkeit, wie ich ein DATA-FLASH Upload File *.DF über die Schnittstelle in den Flash bekomme? Ich benutze derzeit die I2C-Schnittstelle.

Antwort:
Der FLASH-Speicher in den EA eDIP-Modulen kann auch ohne Ausbauen mit neuen Makros, Bildern etc. beschrieben werden. Das geht ganz einfach.

Beispiel: Ihr Mikrokontroller spricht via I2C-Bus mit dem EA eDIP. Ausserdem ist der Mikrokontroller per RS232 mit dem PC, auf dem die DF-Datei (*.DF) liegt, verbunden.

Jetzt schicken Sie die DF-Datei vom PC zu Ihrem µC, der diese unverändert an das eDIP weiterreicht. Fertig.

Wenn Sie das Small-Protocol verwenden, muss Ihr µC natürlich die Häppchen der DF-Datei im Protokollrahmen verpackt an das EA eDIP senden.

Bargraph reagiert nach häufigem Benutzen nicht mehr

Frage:
Wenn ich mit meinem eDIP TFT 4,3" mit der Bargraphanzeigen arbeite, ergibt sich folgendes Problem:Beim Steuern des Bargraphs per Touchpanal reagiert der Bargraph nach häufigen Betätigen (ca. 30 mal) nicht mehr.

Ist das normal?

Was kann dagegen unternommen werden?

Antwort:
Dieses Verhalten kann geändert werden. Das Display versucht jedesmal bei Veränderung des Bars den neuen Wert über die serielle Schnittstelle zu senden. Da Sie den Sendebuffer nicht auslesen, ist er nach einer gewissen Zeit voll.

Das Display wartet dann eine Timeout-Zeit ab und überschreibt dann alte Werte im Buffer. Bitte nutzen Sie den Befehl #AQ 0, um das senden zu deaktivieren, am besten im PowerOn-Macro.

I am looking for a help file while working with the KitEditor/KitCompiler

Question:
I’ve downloaded and unpacked the LCD TOOLS. I’m working with the KitEditor to program my EA eDIP. Is there any help available besides the datasheet? 

Answer:
Yes, of course. While working with the KitEditor, just press F1.
You will get detailed information about the compiler options and the commands. 
If you need help on how to work with the available commands practically, you will find many examples in the following LCD TOOLS folder: 

Drive:\ELECTRONIC_ASSEMBLY_LCD-Tools-Portable\Data\eDIP ‒ intelligent graphics displays\your eDIP\How to use...Just select a term you are interested in and open the *.kmi file with the help of KitEditor. 

Please feel free to get in touch with us if you need any further help or examples.

Lebensdauer weiße LED

Frage:
Ich habe gehört, dass die blauen LEDs nicht zuverlässig sind. Kann ich diese neuen Displays überhaupt einsetzen? 

Antwort:
Sicher ist jedoch, dass die Lebensdauer, also die Helligkeit der LED im wesentlichen sowohl von der Betriebstemperatur der Beleuchtung, als auch dem Betriebsstrom abhängig ist. Wir empfehlen einen maximalen Betriebsstrom von 15mA pro LED bei 25°C. Für höhere Temperaturen ist ein Derating mit zu berücksichtigen!

Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Beleuchtung im Bedarfsfall abschaltbar zu gestalten; da die Displays der BlueLine Serie aber mit abgeschalteter Beleuchtung nicht mehr lesbar sind, kann auch alternativ die Helligkeit in Stand-by-Betrieb auf ein Minimum von wenigen mA reduziert werden.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass LEDs unbedingt mit einer Stromquelle oder zumindest mit einem Vorwiderstand betrieben werden müssen. Aufgrund der großen Exemplarstreuung bei der Flußspannung (3,0~3,6V) sind bei der Vorwiderstand-Lösung alle Fälle mit zu berücksichtigen.

Für hochwertige Applikationen empfehlen wir ein Modul aus der EA DIP-Serie oder EA eDIP-Serie zu verwenden. Diese Module sind mit weissen LED's der Firma NICHIA bestückt, dem hochwertigsten Hersteller welcher sich auf industielle Anwendungen fokusiert hat.

Ausserdem setzen wir hier deutlich mehr LED's ein als der Mitberwerb. Dadurch sind unsere Beleuchtungen nicht nur wesentlich heller, auch die LED's müssen nicht permanent an Ihrer Leistungsgrenze betrieben werden. Dies kommt deutlich der Lebensdauer entgegen.

Diese Informationen beruhen auf dem derzeitigen technischen Stand, für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Kompilierte Datei über Netzwerkfreigabe speichern

Kompilierte Datei über Netzwerkfreigabe speichern

Frage:
Wie bringe ich den Kit-Compiler dazu die übersetzte Datei auf einer Netzwerkfreigabe abzulegen?

Antwort:
Mit dem Schlüsselwort "Destination" in der .kmc-Datei weisen Sie den Compiler an, die .df-Datei auf einer Freigabe abzulegen.

DESTINATION: <\XP-Laptop\Ordner\mytarget.df>

Hinweis: die spitzen Klammern "<" und ">" sind die korrekte Syntax. In einer früheren Hilfedatei sind fälschlicherweise doppelte Anführungszeichen angegeben.

Nach erfolgreichem Compilerlauf liegt die übersetzte Datei auf der Freigabe Ihres Laptops.